Elbrus vom Norden im Juli 2013

Elbrus vom Norden im Juli 2013

Hallo Iris, Alexis und Anton,

diese Zeilen für Euer „Gästebuch“ schreibe ich Euch sehr gern nicht nur als Kunde, sondern auch als Freund. Die Qualität Euer Touren war mir als Mitglied der Sektion Chemnitz des DAV schon seit langem bestens bekannt. Ich kann nur sagen, all meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen. Zunächst einmal muß ich dummerweise eingestehen, daß ich durch einen selbstverschuldeten Sportunfall 2012 die geplante Skitour zum Elbrus drei Tage vor dem Abflug absagen mußte. Bei der Rückabwicklung habt Ihr mich nach besten Kräften unterstützt. Damit war es für mich auch überhaupt kein Problem, zum Jahresende für 2013 erneut zu buchen. Diesmal hatte ich mich für den Aufstieg vom Norden entschieden und wußte noch gar nicht so genau, auf was ich mich da einlasse. Ein interessantes und informatives Vortreffen im Mai 2013, natürlich, wie sollte es anders sein, im Thüringer Wald am Rennsteig, fehlte nicht und brachte mir die richtige Einstimmung für mein Vorhaben. Dazu konnten wir uns endlich persönlich kennenlernen.

Beim Aufstieg vom Süden mußte ich leider 2009 mit einer anderen, ungenannten Agentur viele schlechte Erfahrungen sammeln. Selbst der Abbruch aus wettertechnischen Gründen kam für mein Gefühl, und auch das anderer Bergkameraden, zu früh. Aber das Geld war verdient! Die nächsten Gäste warteten bei unserer vorzeitigen Rückkehr bereits in unserem Lager! Wir mussten uns erst einmal Platz zum Einpacken verschaffen!

Im Juli 2013 war alles ganz anders und viel schöner. Beeindruckende Naturerlebnisse und Bergsteigen pur. Keine beim Bergsteigen störenden Seilbahnen, Allradfahrzeuge und Pistenpullys. Ich durfte wieder selbst steigen! Auch die herzliche Wärme und die Aufgeschlos-senheit der russischen Bergfreunde und aller Menschen, welche wir bei unserer Tour trafen, haben bleibende Eindrücke hinterlassen. Im Ergebnis haben wir nicht viel falsch oder fast alles richtig gemacht. Die Akklimatisierung hat gereicht und das Wetterglück war uns nach einigen feuchten Tagen endlich gewogen. Den Rest zum Gelingen haben wir selbst beigetragen. Was für immer bleibt, sind beeindruckende Gipfelerlebnisse und großartige Erinnerungen an eine traumhafte unberührte Bergkulisse. Mit tiefen Glücksgefühlen bin ich nur ungern wieder an mei-nen Arbeitsplatz in der „Marktwirtschaft“ zurückgekehrt.

Übrigens, ich wollte den Aufstieg vom Süden nicht schlecht reden. „By Fair Means“ bin ich vielleicht auch noch einmal mit dabei. Der Westgipfel würde mich schon reizen. Oder vielleicht doch lieber etwas anderes, etwas noch neues, aber immer mit EAP.

Außerdem finde ich, daß sich die „Location“ des Vortreffens auch bestens für ein Nachtreffen eignen würde.

Alexis, Dir besonderen Dank für Deine umsichtige und kameradschaftliche Führung und Anton, Dir danke ich für Deine sehr gute Versorgung in der Küche.

Euch allen ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung bei der Erfüllung eines großen Traumes, welcher schon seit Ostzeiten in mir schlummerte,

Euer Bergkamerad Uwe Trenkmann (55) aus Burgstädt

Fähigkeiten

Gepostet am

20. Juli 2015